Das Bienennetzwerk Ruhrgebiet:

Gemeinsames Projekt von Umwelt- und Naturschutzverbänden, Imkervereinen und Flächeneigentümern

Akteure des Bienennetzwerkes Ruhrgebiet im Mai 2013 auf dem Dach der RAG MI
Akteure des Bienennetzwerkes Ruhrgebiet im Mai 2013 auf dem Dach der RAG MI

Mag der Titel auch noch etwas sperrig klingen, "Bienennetzwerk Ruhrgebiet" trifft den Kern. Hier tun sich Menschen aus verschiedenen Vereinen und Institutionen zusammen, um die pollen- und nektarsammelnden Insekten zu unterstützen. Allen voran sind es die Bienen, denen die Unterstützung menschlicher Hilfe zugute kommen soll. Sowohl die Bestände der Honigbiene als auch hunderte von Wildbienen-Arten gehen unter dem Einfluss von Pestiziden, Milben und Viren massiv zurück. Das "Gespenst Bienensterben" geht um. Auch wenn kein einzelner Verursacher verantwortlich zu machen ist und es noch an zufriedenstellenden Untersuchungen mangelt, sollen grundsätzlich alle uns bekannten Maßnahmen ergriffen werden, um den Bienen zu helfen.

 

Auf Initiative des NABU und des Kooperationspartners RAG Montan Immobilien GmbH wurde ein Netzwerk für die Akteure im Ruhrgebiet gegründet. Alle angefragten Teilnehmer sind mit großem Engagement dabei.

 

Die Kernaufgabe besteht darin, Imker und Flächengeber zusammen zu bringen. Jedes Jahr werden allein im Ruhrgebiet über 200 Jungimker ausgebildet. Viele von ihnen suchen noch geeignete Standorte für ihre Bienen. Im Gegenzug können sich die Flächengeber über eine Nutzung mancher Flächen freuen, für die sie sonst keine andere Verwendung hätten. Und im Ergebnis tun beide Seiten aktiv etwas für den Naturschutz.

 

Das Netzwerk ist offen für jeden und jede, der oder die sich mit unseren Leitlinien identifizieren kann. Einfach anrufen oder eine Email senden!

 

Informationen zum Bienennetzwerk und wie sie sich engagieren können, erhalten Sie von Michael Schoch unter 0201/ 29 46 40 42 oder Michael.Schoch@NABU-Ruhrgebiet.de

 

Hier finden Sie weitere persönliche Ansprechpartner:

 

Franz Gösling, RAG Montan Immobilien GmbH

Arnd Rüttgers, BUND Essen