Zollverein in Essen

Das Dach der Unternehmenszentrale der RAG Montan Immobilien GmbH

Josef Tumbrinck, Prof. Hans-Peter Noll und Imker Oliver Häckel (v.l.) während ihres Antrittsbesuch bei den Honigbienen auf Zollverein im April 2013
Josef Tumbrinck, Prof. Hans-Peter Noll und Imker Oliver Häckel (v.l.) während ihres Antrittsbesuch bei den Honigbienen auf Zollverein im April 2013

Zum Startschuss für das gemeinsame Projekt "Bienen in der Stadt" besuchten der  Landesvorsitzende des NABU, Josef Tumbrinck, und der Geschäftsführer der RAG Montan Immobilien GmbH, Professor Dr. Hans-Peter Noll, im April 2013 die Bienen und ihren Imker, Oliver Häckel, auf dem Dach der Unternehmenszentrale. Mit der Bienenhaltung auf dem Dach befinden sich die Projektpartner in guter Gesellschaft: Urban Bee-Keeping und Urban Gardening finden seit Jahren immer mehr Anhänger und werden weltweit in vielen Großstädten praktiziert. 

 

Im Rahmen des Projektes wurde auch das Bienennetzwerk Ruhrgebiet initiiert. Natürlich wird der Honig vom Welterbe Zollverein auch gewonnen und angeboten. Der erste Honig ging allerdings nicht in den Verkauf. Er wurd an die Mitarbeiter der RAG MI und an die ehrenamtlichen Unterstützer des NABU verteilt.

Das Projektteam brachte am 17. März 2013 die ersten Honigbienen-Völker aufs Dach der RAG-MI-Zentrale - Sabine Zimpel, Ines Mogge, Oliver Häckel (v.l.)
Das Projektteam brachte am 17. März 2013 die ersten Honigbienen-Völker aufs Dach der RAG-MI-Zentrale - Sabine Zimpel, Ines Mogge, Oliver Häckel (v.l.)

Das Projektteam aus Mitarbeitern von NABU und RAG Montan Immobilien GmbH hat die "Welterbe-Bienen" am 17.März 2013 auf das Dach der Unternehmenszentrale der RAG MI auf Kokerei Zollverein gebracht. 

 

Oliver Häckel ist MItarbeiter der RAG MI und imkert bereits seit über 8 Jahren im Imkerverein Ennepe Ruhr. Beim Start dieses Projektes wurde er unterstützt von Ines Mogge, ebenfalls Mitarbeiterin der RAG MI, und Sabine Zimpel, ehemalige Mitarbeiterin des NABU.

 

Mit diesem Standort wollen NABU und RAG MI zeigen, dass man auch an Stellen, an die bisher niemand gedacht hat, Bienen ein Zuhause bieten kann: Mitten in der Stadt, mitten in einer Siedlung, auf Dächern, auf unseren bergbaulich vorgenutzten Flächen - nahezu überall!

 

Bienen in der Stadt haben ihren Schwestern in ländlichen Bereichen gegenüber einen Vorteil: sie sind weniger Pestiziden ausgesetzt. Noch immer werden Pestizide eingesetzt, die den Bienen schaden. Neonicotinoide beispielsweise können den Orientierungssinn der Bienen beeinträchtigen. Dadurch finden sie nicht zurück zum Bienenstock und sterben. Der Imker findet den Bienenstock verlassen vor. Neben der Varoa-Milbe und der Amerikanischen Faulbrut gelten die Pestizide als eine der Ursachen für das Bienensterben.

NABU im Ruhrgebiet

Initiator und Berater

RAG Montan Immobilien

Initiator und Flächenmanager

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